Ist eine vegane Hundeernährung möglich?

Ja das geht tatsächlich. Man muss allerdings, wie bei jeder Fütterungsart, darauf achten, dass der Hund mit allem versorgt wird. Aus diesem Grund werden VEGDOG – veganes Hundefutter auch die benötigten Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine hinzugesetzt, die durch die verwendeten Zutaten nicht komplett abgedeckt werden können. Das ist bei jedem Alleinfutter notwendig – egal ob mit Fleisch oder ohne – um eine optimale Versorgung zu gewährleisten. Um sicherzustellen, dass unser veganes Nassfutter als Alleinfuttermittel verfüttert werden kann, lassen wir von unseren Sorten Nährstoffanalysen anfertigen.

Die am häufigsten gestellten Fragen

Wie kann Fleisch durch pflanzliche Stoffe ersetzt werden?
Laut Tierernährungsexperten ist der Hund somit in der Lage, die im Fleisch enthaltenen Nährstoffe auch aus anderen entsprechenden Rohstoffen zu gewinnen. Ein veganes Alleinfutter, d.h. ein Futter welches komplett bedarfsdeckend ist, sollte den Zusatz von Carnithin, Taurin, Vitamin B12, Kupfer, Zink sowie Rohstoffen beinhalten, die EPA und DHA enthalten. Zusatzstoffe sind laut Tierernährungsexperten allerdings bei jedem Alleinfutter notwendig. Hier ist es egal, ob bei fleischhaltigen oder pflanzlichen Futtermitteln.

Woher bekommt mein Hund seine Aminosäuren und pflanzliches Eiweiß?Es gibt pflanzliches Eiweiß, dass mit tierischem Eiweiß vergleichbar ist und vom Hund genau so gut verwertet werden kann. Aus diesem Grund sollte man bei veganem Hundefutter immer auf eine hochwertige Eiweißquelle achten. Man muss sie ihm nur in geeigneter Form zur Verfügung stellen. Lupine, Linsen, Erbsen und Soja sind aktuell die hochwertigsten Eiweiße unter den pflanzlichen Futtermitteln. Sie gewährleisten bei veganem Hundefutter die grundlegende Versorgung mit essentiellen Aminosäuren. Essentielle Fettsäuren, wie Omega-3- und -6-Fettsäuren sind in verschiedenen Ölen enthalten.
Kann eine rein pflanzliche Ernährung bei Futtermittelallergien die Lösung sein?Eine Futtermittelallergie beim Hund ist ein sehr leidiges Thema: der Hund hat Schmerzen und die Lösung findet sich nicht in einer einfachen Medikamentengabe wieder. Häufig wird nach erster Feststellung einer Futtermittelallergie oder -intoleranz auf Medikamente zurückgegriffen. Diese lindern zwar im ersten Schritt die Symptome, allerdings beheben sie nicht das ursprüngliche Problem. Die Suche nach einer geeigneten Lösung kann manchmal Jahre dauern.

Immer mehr Hunde leiden an derselben Krankheit wie Nelson: Futtermittelallergie. Vielen Hundebesitzern ist dabei, wie auch Tessa zu Beginn von Nelsons Krankheit, nicht bewusst, dass tierische Proteine zu den Hauptallergenen der Hunde gehören. In einer Studie des Labors für klinische Diagnostik ‚LABOKLIN‘ wurden ca. 1500 Hunde auf Futtermittelallergien getestet. Von den getesteten Hunden zeigten 43% ein positives Ergebnis, d.h. sie reagierten mit einer bestimmten Symptomatik auf das vorgelegte Futter. Bei 60% der Hunde zeigte sich das positive Ergebnis durch dermatologische Symptome, bei 20% durch gastrointestinale Symptome, bei 15% durch eine Kombination aus beidem und bei 5% durch sonstige Symptome.

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